Digitale Oma

eine Medieninstallation von Martin Pless mit Unterstützung von Franz Köhler
vom 01. November bis 06. Dezember 2016
Ausstellungseröffnung am Montag den 31.10.2016 um 16 Uhr



Eine Dame sitzt am Fenster und schaut, was auf der Straße passiert. Dieses Bild ist mir hängen 
geblieben. Es wirkt vertraut und irgendwie liebenswürdig. Inzwischen „kenne“ ich die Dame aus der Nachbarschaft, erkennt sie mich auch? Was beobachtet sie? Ich selbst sehe gern aus dem Fenster – der Blick aus der Küche: Zwei Rentner lesen Zeitung im Wintergarten, mehrere Schwalben ziehen ihre Bahn, bei den Nachbarn brennt Licht. Aber wie ist es wenn aus dem beiläufigen Blick aus dem Fenster eine Aufgabe wird? Was könnte die Motivation der Dame sein: Ist sie einsam oder neugierig? Hat sie nichts zu tun oder wartet sie auf jemanden? Ich weiß es nicht. Beim nächsten Mal werde ich sie fragen.




Die Ausstellung ist Teil der swap:NETZKULTUR. 

Der swap:NETZKULTUR ist eine Veranstaltungsreihe zu netzpolitischen und digitalen Themen, die nun schon zum dritten Mal in Halle und Magdeburg stattfinden. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und neuland.io laden ein, gemeinsam die Chancen und Risiken unserer digitalen Kultur in Vorträgen, Diskussionen, Installationen, Workshops, Filmen und Visionen zu erforschen.

SUPERZUKUNFT
Menschen, Daten, Sensationen
swap:NETZKULTUR 2016
01. — 06. November

Programm siehe:        https://swap-netzkultur.de/
facebook:                    https://www.facebook.com/swapnetzkultur/

Dr. Fleischers Spiegelkabinett



Tingeltangel von Katja Labedzki
vom 9. bis 27. Oktober 2016
Midissage am Freitag, den 21. Oktober um 19 Uhr














„Neunzigmal neunmal!“ wiederholte Alice verzweifelt. „Das wird nie aufhören! Ich gehe lieber gleich hinein.“*

Herzlich Willkommen zur Innenschau und Außenschau in Dr. Fleischers Spiegelkabinett.
Bestaunen Sie mit uns Ihren höchst eigenen Abglanz, Rückschein, Widerschein den unsere Spiegel für Sie reflektieren, zurückstrahlen, zurückwerfen.
Beleben Sie unsere Spiegel, denn ohne Sie bleiben Sie leer und existieren nicht.
Tauchen Sie in eine Parallelwelt der seitenverkehrten Zweidimensionalität und erkennen Sie sich selbst, ihre gebrochene Identität im gestern, heute und morgen.
Projezieren Sie all Ihre Wünsche und enthüllen Sie bislang Unsichtbares.
Am Ende gar, wird Ihnen eine höhere, verborgene Wirklichkeit offenbar.

*aus Lewis Carrolls "Alice hinter den Spiegeln“