Hair Fleischer

 


Im August werden im Kiosk wieder Haare geschnitten.

Halle Neustadt feiert & hr.fleischer gratuliert


Zum Geburtstagsbesuch bei den Kiosken von HaNeu schwingen wir uns auf die Räder, überqueren die Saale und mäandern in der Kolonne von Büdchen zu Büdchen nördlich und südlich der Magistrale, um unsere Glückwünsche persönlich zu überbringen. 
Doch nicht nur dies:
Zum Jahrestag erhält jeder Kioskbesitzer eine der limitierten Jubiläumskarten- Edition von hr.fleischer.
Natürlich sind alle Gratulanten und Kioskerkunder eingeladen, unsere Radtour zu den Jubilaren zu begleiten, also packt eure Luftpumpen ein, Verpflegung gibt's an den zahlreichen Zielen…


Wir starten am Jahrestag der Grundsteinlegung von Halle Neustadt, also am Dienstag, den 15. Juli um 13 Uhr am Kiosk am Reileck.















Postkartenedition 50 Jahre Halle Neustadt

Matthias Behne
Annegret Rouél
Konrad Demmel
Juliane Noack
Stefanie Demmel 
Annegret Rouél
Rita Lass
Annekathrin Pohle

Anlässlich der Jubiläumsstunde von Halle Neustadt spitzten sieben Mitglieder des hr.fleischer e.V. ihre Bleistifte und zückten Papier, Farbe, Schablonen, Lithokreide, Linolschnittwerkzeug und Bleilettern. Entstanden ist eine Serie von 8 originalgrafischen Postkarten, die wir als Glückwunschboten an unsere Kioskfreunde in der Neustadt verschenken werden.
Die Edition wurde in einer einmaligen Auflage von 30 Exemplaren gedruckt und kann von Neustadt-Kiosk-Fans beim Verein erworben werden.

NIMM BAD!




















NIMM BAD!


Von der scheinbaren Uniformität des Ornamentalen oder
wie wir im Identischen das Besondere suchen und finden

EINLASS: 8.7.2014 19:00h
AUSLASS: 9.8.2014 19:00h
1. Eine Fliese – viele Fragen
Im Handumdrehen bringt uns eine Fliese in philosophische Abgründe:
Wie tief sind sie? Welche Erkenntnisse lauern am Beckenboden? Kann 
etwas schön sein, das auf Uniformität basiert? Wie kann es sein, dass 
etwas, das so gleichförmig und uniform ist wie eine Fliese doch so 
faszinierend und ganz eigen sein kann?
Das Uniforme, Gleichgemachte hat es schwer, unsere Sympathie zu 
erringen. Es gleicht wie ein Ei dem anderen, ist ohne jede Auszeichnung 
geplant und erstellt worden. Nur Fehler, Zufälle und Ungleichmäßigkeiten
führen zu individuellen Abweichungen, Eigenheiten. Und die Tatsache,
dass wir nicht jede Fliese gleich betrachten. Welche sehen wir zuerst,
welche springt ins Auge? Welche Fliese wird von der Sonne beschienen,
auf welcher glänzen Wassertropfen, welche ist von Spuren der Zeit
gezeichnet? Ist das Gleiche nur gleich, weil wir es nicht anders sehen wollen? 
Sehen können?
Der Fleischer-Kiosk taucht vier Wochen ab in die philosophischen Tiefen
des Ornamentalen, des Gefliest-Seins. Wie wirkt er im Blattwerk identischer
Elemente? Welche Spuren der Zeit werden sich abzeichnen und die 
Kacheln prägen: von Regen, Sonne, Stadt?
Und es hätte auch ganz anders kommen können! Es hätten nicht Fliesen
sein müssen, sondern Kiesel- oder Backsteine, Haare, Schuppen oder 
Blätter. Das Gleiche ist nur gleich, wenn wir ihm das Besondere vorenthalten,
nicht zugestehen. An allem gleichen arbeiten Zeit und Welt, es wird besonders.

Neuigkeiten zur Ausstellung gibt es in unregelmäßigen Abständen hier: ausleger.com